Initiative eingereicht: Jetzt Bau- und Planungsstopp bei Gewässerkorrektionen!

Das Initiativkomitee hat die kantonale Volksinitiative „Kulturlandschutz bei Gewässerkorrektionen“ mit 4668 beglaubigten Unterschriften eingereicht. Der Unmut über die geplanten Baumassnahmen ist gross. Das Initiativkomitee fordert einen umgehenden Bau- und Planungsstopp von Gewässerkorrektionen, bis das Volk entschieden hat.

Ein breit abgestütztes Initiativ-Komitee aus Bevölkerung, Landwirtschaft, Politik und der IG Thur (Zusammenschluss aus Vertretern der NBKS / Neue Bauern Koordination Schweiz und des BDS / Bund der Steuerzahler), hat anfangs Mai die Unterschriftensammlung für die Thurgauer Volksinitiative „Kulturlandschutz/LN/FFF bei Gewässerkorrektionen“ lanciert. Am 7. November wurde die Initiative mit 4668 beglaubigten Unterschriften eingereicht. Nötig gewesen wären deren 4000.

Jetzt Bau- und Planungsstopp
Die gesammelten Unterschriften zeigen, dass der Unmut in der Bevölkerung gross ist. Die Regierung ist aufgerufen, diesen Bedenken Rechnung zu tragen und die Bau- und Planungsarbeiten bei Gewässerkorrektionen sofort zu stoppen. Insbesondere bei der geplanten Thurkorrektion zwischen Bürglen und Weinfelden ist ein Marschhalt angesagt. Die Kosten von gegen 30 Millionen Franken und der hohe Kulturlandverlust stehen in keinem Verhältnis zum bezweifelten Nutzen. Es ist jetzt abzuwarten, bis das Volk über die Initiative befunden hat.

Für einen vernünftigen Hochwasserschutz
Die Initiative „Kulturlandschutz bei Gewässerkorrektionen“ setzt sich für einen vernünftigen Hochwasserschutz ein, bei dem auch das Kulturland und die Finanzen berücksichtigt werden. Diese zwei wichtigen Aspekte fehlen bei den Projektzielen der erwähnten Thurkorrektion.

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